Multiplikatoren

Multiplikatoren

Multiplikatoren Fortbildung nach §8 BKrFQV

Multiplikatoren sind gefragt!

Moderatoren, die als Multiplikatoren im eigenen Unternehmen eingesetzt werden, sind zu Weiterbildungen verpflichtet, die sich über alle drei Kenntnisbereiche der Anlage 1 BKrFQG erstrecken. Die erste, mindestens 3 tägige Fortbildung, von bereits seit 2016 vorhandenen Moderatoren, muss also spätestens im Dezember 2020 erfolgt sein.

Was macht ein Multiplikator?

Multiplikatoren sind glaubwürdige Ansprechpartner, die Ihren Mitarbeiter zum qualifizierten Fahrer machen. Diese verfügen über Schlüssel-Kompetenzen und setzen durch viel Engagement entscheidende Impulse. Dieses erworbene Fachwissen stärkt und motiviert neue Mitarbeiter in Ihrer beruflichen Entfaltung, es senkt Kosten für das Unternehmen, damit es weiterhin produktiv und wirtschaftlich wachsen kann.

Eine perfekt zugeschnittene Multiplikatoren-Weiterbildung aus dem Busbetrieb könnte folgende Inhalte enthalten:

  • ÖPNV mit Zahlen & Fakten
  • Technische Neuerungen
  • Der Busverkehr der Zukunft
  • Soziale Rahmenbedingungen im Alltag
  • Qualitätseinbußen, Qualitätssteigerungen und deren Folgen
  • Anreizsysteme im ÖPNV & im Alltag
  • Kommunikation, Fehler bei der Kommunikation und deren Folgen
  • Vorurteile & Missverständnisse
  • Grundlagen für eine Deeskalation
  • Eigene Themen, aus den 3 Kenntnisbereichen

Für die Multiplikatoren-Weiterbildung, sind 3 Tage (24 Unterrichtseinheiten a 60 Minuten) vorgeschrieben. Die Unterrichtseinheiten können aber auch an einzelnen Tagen zu je 8 Unterrichtseinheiten stattfinden. In den Teilnahmebescheinigungen werden die Kenntnisbereiche entsprechend der BKrFQV eingetragen.


Haben wir Sie überzeugt?

Dann lassen Sie uns gemeinsam eine spannende Multiplikatoren-Weiterbildung erarbeiten, die Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen voranbringt!

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Modul 5: Stress mindern, Notfälle meistern

Modul 5:
Stress mindern, Notfälle meistern

Stress mindern, Notfälle meistern | Modul VS1e + VA1e

Abdeckung der Kenntnisbereiche 3.1, 3.3, 3.4, 3.5  

Stress ist laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit. Stress ist aber auch ein lebenswichtiger Vorgang, der sogar die Leistungsfähigkeit erhöhen kann. Hans Selye der ,,Vater der Stressforschung“ bezeichnete Stress als ,, Würze des Lebens denn gänzlich ohne Anforderungen zu leben, kann genauso belastend sein, wie mit einem,, zu viel“ an Anforderungen umzugehen. Doch ab wann ist genug? Ab hier verlaufen die Grenzen in belastenden Berufen fließend. Prävention ist das Zauberwort.

Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten im Überblick

 

Dieses Modul soll dafür sorgen, dass langwierigen Gesundheitsschäden, die dem Stress geschuldet sind, erfolgreich vorgebeugt werden. Ein Busfahrer sollte für sich die Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung kennen, um ein Risiko stets richtig einschätzen und in Notfällen vorbildlich einzugreifen zu können. Das führt, für das Unternehmen, zu einer Kostensenkung.

Für die Ausbildungen von Multiplikatoren, im Bereich Stress mindern, Notfälle meistern, ist ein erheblich größerer Zeitbedarf (2 Tage) anzusetzen. Multiplikatoren sind Vorbilder und müssen somit immer auf den neuesten Stand sein. Als absolute Praktiker können sie die Teilnehmer, von der praktischen Anwendung Ihres Wissens überzeugen. Durch ihr umfangreiches Wissen haben Sie, auf die meisten Fragen von den Teilnehmern, stets Antworten parat. Das verleiht Ihnen Glaubwürdigkeit. Durch die Tatsache, dass  Multiplikatoren selbst am Puls der Zeit sind, werden die vermittelten Ausbildungsinhalte noch glaubwürdiger und anwendbarer.


Mögliche Seminarinhalte

 

Belastung und Beanspruchung

  • Richtiges Sitzen, Gehen und Heben
  • Rückenschmerzen
  • Bewegungsübungen

Der Umgang mit Stressbelastungen

  • Der Begriff Stress und die Folgen
  • Suchtmittel und ihre Auswirkungen
  • Stressbewältigungsstrategien

Unfälle und ihre (un)erwarteten Folgen

  • Unfallursachen
  • Einflussfaktoren
  • Panne oder Notfall
  • Umgang mit der Sicherheitsausrüstung Bus
  • Verhalten bei Notfällen im Tunnel

Notfallmeldungen & Kommunikation

  • Meldung an die Leitstelle
  • Anforderung von Polizei und Hilfskräfte
  • Durchsagen an Fahrgäste
  • Die Evakuierungsmaßnahme

Ein gelungener Abschluss

  • Praktische Hinweise
  • Zusammenfassung
  • Wissenscheck


 

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Modul 4: Lenk- und Ruhezeiten

Modul 4:
Lenk- und Ruhezeiten

Lenk- und Ruhezeiten | Modul VS1d + VA1d

Abdeckung der Kenntnisbereiche 2.1, 2.3, 3.2

Das Wissen um die Lenk und Ruhezeiten sind für jeden Fahrer immer wieder ein spannendes Thema. Nicht jedem Fahrer wird die Sorge, um die Einhaltung dieser wesentlichen Vorschriften, abgenommen. Im Dschungel der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen kann man schnell den Überblick verlieren. Dazu kommen die neuen Kenntnisse über Schleuser, Illegale Einwanderer oder die allgemeine Kriminalität. Diese Vorschriften lassen so manchen Fahrer den Kopf rauchen. Doch auch hier gilt… Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten im Überblick

 

Nach dem Besuch des Moduls Lenk- und Ruhezeiten sollte:

  • Sollte der Fahrer die Kenntnisse der Sozialvorschriften anwenden können
  • Das Unternehmen wird vor möglichen Strafen geschützt
  • Das Wissen über Schleusertätigkeiten verbessert sein
  • Der Schutz des Unternehmen vor kriminellen Straftaten verbessert sein.

Für die Ausbildungen von Multiplikatoren, im Bereich Lenk- und Ruhezeiten, ist ein erheblich größerer Zeitbedarf (2 Tage) anzusetzen. Multiplikatoren sind Vorbilder und müssen somit immer auf den neuesten Stand sein. Als absolute Praktiker können sie die Teilnehmer, von der praktischen Anwendung Ihres Wissens überzeugen. Durch ihr umfangreiches Wissen haben Sie, auf die meisten Fragen von den Teilnehmern, stets Antworten parat. Das verleiht Ihnen Glaubwürdigkeit. Durch die Tatsache, dass  Multiplikatoren selbst am Puls der Zeit sind, werden die vermittelten Ausbildungsinhalte noch glaubwürdiger und anwendbarer.


Mögliche Seminarinhalte

 

Grundsätzliches

  • Lenk & Ruhezeiten
  • Fallbeispiele aus dem Fahreralltag
  • Unterschiede EG, EWR & AETR

Sozialvorschriften

  • Tageslenkzeit, Tagesruhezeit,
  • Arbeitsschicht
  • Arbeitszeit nach Arbeitszeitgesetz
  • Mitführpflichten
  • Wochenruhezeit, 12-Tage-Regelung
  • An- und Abreise zum Arbeitsplatz
  • Nachtrag im EG-Kontrollgerät
  • Ein- und Drei-Minutenregel
  • Eisenbahn- und Fährverkehr
  • Gerätestörung
  • Wochenlenkzeit, Doppelwochenlenkzeit
  • Out of scope?
  • Mehr-Fahrer-Besatzung.
  • Besonderheiten im Linienverkehr.
  • Aufbewahrungsfristen, Verstöße

Die Schleusung oder illegale Einwanderung

  • Kriminalität im Bereich Busverkehr.
  • Schleusung illegaler Einwanderer.
  • Sorgfaltspflichten des Busfahrers.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

  • Gesetzliche Grundlagen
  • Helfen… aber wie?

Ein guter Abschluss

  • Zusammenfassung


 

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Modul 2: Der Kunde im Mittelpunkt

Modul 2:
Der Kunde im Mittelpunkt

Der Kunde im Mittelpunkt |Modul VS1b + VA1b

Abdeckung der Kenntnisbereiche 3.6, 3.8

Der Kunde ist König, so sagt man. Hier kommt der Busfahrer ins Spiel. Denn durch sein Verhalten bestimmt er den Grad der Zufriedenheit seiner Fahrgäste mit.  Durch sein Auftreten im Kundenbereich und im Straßenverkehr verschafft er dem Unternehmen ein hohes Ansehen. Eine Besonderheit stellen schwerbehinderte Kunden dar. Diese werden durch einen attraktiven ÖPNV immer mobiler und erfordern eine besondere Umsicht. Durch die EU-Verordnung 181/2011 wird diese Zielgruppe besonders angesprochen und verlangt sogar eine „gesonderte Ausbildung“ in der Sensibilisierung für Behindertenfragen. Wenn die Kenntnisse bei dem Fahrer und im besonderem Maße beim Multiplikator vorhanden sind,  dann fühlt sich der Kunde verstanden, sicher und gut aufgehoben. Dieser  fährt gerne mit dem ÖPNV.  In dem Fall sichert der Kunde mit seinem Verhalten sogar Arbeitsplätze, schont seine Nerven und tut etwas für die Umwelt.

Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten im Überblick

 

Das Fahrpersonal, welches am Modul Kunde im Mittelpunkt teilgenommen hat belohnt das Unternehmen durch:

  • Sinkende Fahrgastbeschwerden
  • Qualitätssteigerung
  • Mehr Verständnis für Mobilitätsbehinderte
  • bessere Chancen im Wettbewerb
  • Einhaltung der ISO 9001:2015

Für die Ausbildungen von Multiplikatoren, im Bereich der Kunde im Mittelpunkt, ist, ein erheblich größerer Zeitbedarf (2 Tage) anzusetzen. Multiplikatoren sind Vorbilder und müssen somit immer auf den neuesten Stand sein. Als absolute Praktiker können sie die Teilnehmer, von der praktischen Anwendung Ihres Wissens überzeugen. Durch ihr umfangreiches Wissen haben Sie, auf die meisten Fragen von den Teilnehmern, stets Antworten parat. Das verleiht Ihnen Glaubwürdigkeit. Durch die Tatsache, dass  Multiplikatoren selbst am Puls der Zeit sind, werden die vermittelten Ausbildungsinhalte noch glaubwürdiger und anwendbarer.


Mögliche Seminarinhalte

 

Grundsätzliches

  • Wissensvermittlung
  • Schätzspiel
  • ÖPNV mit Zahlen & Fakten
  • Erkrankte Schwerstbehinderte

Das wirtschaftliche Umfeld

  • Wettbewerb & Direktvergabe
  • Qualitätseinbußen, Qualitätssteigerungen und deren Folgen
  • Anreizsysteme im ÖPNV & im Alltag

Wertschätzende Kommunikation

  • Erwartungshaltungen von Busfahrern und Fahrgästen
  • Kommunikation, Fehler bei der Kommunikation und deren Folgen
  • Vorurteile & Missverständnisse

Grundlagen für eine Deeskalation

  • Problem, Konflikt oder Krise
  • Einschreiten bei Gewalt, welche Handlungsoption habe ich?
  • Notwehr & unterlassene Hilfeleistung
  • Garantenstellung

Ein guter Abschluss

  • Praktische Hinweise zum Kundendienst
  • Zusammenfassung
  • Wissenscheck


 

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Modul 1: ECO-Training

Modul 1:
ECO-Training

ECO-Training | Modul VS1a + VA1a

Abdeckung der Kenntnisbereiche 1.1, 1.2, 1.3     

Hier geht es rund, um Wirtschaftlichkeit und Ökonomie. Was der Umwelt gut tut, ist  auch ein Gewinn für das Unternehmen. Jeder Liter Diesel, den wir weniger verbrauchen, zählt. Sogar im eigenen, kleinen Bereich kommen mit der Zeit stattliche Summen zusammen. Die Umwelt wird es entsprechend danken. Die Techniker arbeiten mit Hochdruck an neuen Antriebssystemen, die in diesem Modul vorgestellt werden. Auch die Fahrer von diesen modernen Bussen müssen entsprechend vorbereitet werden, da der Umgang mit Hochvolt-Anlagen für den Menschen nicht ungefährlich ist

Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten im Überblick

Das Fahrpersonal, welches am Modul ECO-Training teilgenommen hat belohnt das Unternehmen durch:

  • Sinkenden Kraftstoffverbrauch auf die errechneten Werte.
  • Entgegenwirken von vorzeitigem Verschleiß von div. Fahrzeugteilen.
  • Unfallverhütung durch vorrausschauende Fahrweise
  • Steigerung des Qualitätsempfindens der Fahrgäste
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

ür die Ausbildungen von Multiplikatoren, im Bereich ECO-Training, ist, ein erheblich größerer Zeitbedarf (2 Tage) anzusetzen. Multiplikatoren sind Vorbilder und müssen somit immer auf den neuesten Stand sein. Als absolute Praktiker können sie die Teilnehmer, von der praktischen Anwendung Ihres Wissens überzeugen. Durch ihr umfangreiches Wissen haben Sie, auf die meisten Fragen von den Teilnehmern, stets Antworten parat. Das verleiht Ihnen Glaubwürdigkeit. Durch die Tatsache, dass  Multiplikatoren selbst am Puls der Zeit sind, werden die vermittelten Ausbildungsinhalte noch glaubwürdiger und anwendbarer.


Mögliche Seminarinhalte

Natürliche und technische Gegebenheiten

  • Fahrwiderstände
  • Der klassische Dieselantrieb
  • Die kleine Abgaskunde
  • Möglichkeiten moderner Busantriebe

Einsparpotenziale

  • Buseinsatz nach Fahrgastaufkommen
  • Wirkung von Telematik-Systemen
  • Einsatz moderner Assistenz-Systeme
  • Wirkung im praktischen Buseinsatz
  • Vergleichsfahrten (wenn entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung stehen)
  • Die Alternativen Hybrid, Elektro oder Wasserstoff

Ein guter Abschluss

  • Praktische Hinweise zum Energiesparen
  • Zusammenfassung
  • Wissenscheck


 

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Modul 3: Sicherheit für Fahrgäste und Gepäck

Modul 3:
Sicherheit für Fahrgäste und Gepäck

Sicherheit für Fahrgäste und Gepäck | Module VS1c + VA1c

Abdeckung der Kenntnisbereiche 1.2, 1,5, 1,6

Für viele Fahrgäste ist es immer wieder erstaunlich wie Busfahrer sich durch den engen Stadtverkehr schlängeln, stets freundlich bleiben und souverän reagieren. Auch das mitgebrachte Gepäck hat schon so manchen Fahrgast zur Verzweiflung gebracht, denn es ist gar nicht so leicht dieses in den engen Gängen eines Busses zu verstauen. Ein gut ausgebildeter Busfahrer weiß hier stets Rat. Er kennt sich aus mit den technischen Merkmalen und der Funktionsweise von Sicherheitsausstattungen aus. Er achtet auch auf den Komfort der Fahrgäste. Und wenn es dann doch passiert, kennt er sich mit dem richtigen Verhalten bei Unfällen aus.

Vorteile, Nutzen und Möglichkeiten im Überblick

 

Nach dem Besuch des Moduls Sicherheit für Fahrgäste und Gepäck sollte:

  • Die Risikobereitschaft deutlich sinken
  • Die Funktionsweise der Sicherheitseinrichtungen bekannt sein
  • Der sorgfältige Umgang mit Gepäck gesteigert werden
  • Das Verhalten in Notsituationen verbessert werden

Für die Ausbildungen von Multiplikatoren, im Bereich Sicherheit für Fahrgäste und Gepäck, ist, ein erheblich größerer Zeitbedarf (2 Tage) anzusetzen. Multiplikatoren sind Vorbilder und müssen somit immer auf den neuesten Stand sein. Als absolute Praktiker können sie die Teilnehmer, von der praktischen Anwendung Ihres Wissens überzeugen. Durch ihr umfangreiches Wissen haben Sie, auf die meisten Fragen von den Teilnehmern, stets Antworten parat. Das verleiht Ihnen Glaubwürdigkeit. Durch die Tatsache, dass  Multiplikatoren selbst am Puls der Zeit sind, werden die vermittelten Ausbildungsinhalte noch glaubwürdiger und anwendbarer.


Mögliche Seminarinhalte

 

Kleine Unterschiede, Zeit zum Handeln

  • Gedankenaustausch & Erlebnisse im Straßenverkehr
  • Das Fallbeispiel, Live erlebt
  • Ein Unfall kündigt sich an
  • Unterstützung von Assistenzsystemen

 

Geschwindigkeit & Bremswege

  • Aussagekraft von Bremswegformeln
  • Reaktion & Anhaltewege
  • Aufprall- & Restgeschwindigkeiten
  • Sicherheit von Fahrgast & Gepäck

 

Notmanöver

  • Bremsen & ausweichen
  • Beschleunigen & Kurvenfahrten

 

Bagatellunfälle im Unternehmen

  • Was ist (kein) Bagatellunfall?
  • Bagatellschäden mit großer Wirkung
  • im Falle eines Falles… was ist zu tun?

Ein guter Abschluss

  • Zusammenfassung
  • Wissenscheck


 

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